In griechischen Sagen erkundigte Odysseus mit seinen Abenteuern die Welt. In regelmäßigen Abständen machen es ihm Politiker im Kleinen gleich. Dank Navigationssystem, guten Busfahrern und Beratern irren sie dabei nicht umher, doch ein kleines Abenteuer sind ihre Fahrten doch. Gestern durfte der Vorsitzende der Kraillinger SPD, Daniel Pfaller, einen Tag Christian Ude auf seiner Reise durch Bayern begleiten. Den Stress eines harten Wahlkampftages merkte er dabei den Spitzenkandidaten der Bayern SPD nie an.

In regelmäßigen Abständen schallt lautes Lachen durch den Bus. In Gesprächen mit Journalisten, engagierten Bürgern oder mit seinen Mitarbeitern, Christian Ude ist immer gut gelaunt. Und das auch noch um 23 Uhr nach einer wahren Ochsentour.

Es ist 11 Uhr Vormittags. Ude kommt aus der SPD Parteizentrale am Oberanger. Der neue Wahlkampfbus der SPD steht schon bereit. Ein fester Händedruck und es heißt schnell einsteigen, schließlich wolle man nicht wieder einen Strafzettel kassieren.

Auf dem Programm der Fahrt stand eine Reise nach Schwaben. Genauer geht es nach Rain in Donau-Ries, wo neben einem Mitarbeitergespräch in einem Seniorenheim, ein Infostand- und Rathausbesuch ansteht. Am Abend folgt eine Kundgebung in Günzburg sowie der Besuch des dortigen Kultursommers.

Und gleich beim ersten Termin kommt eine Stärke Udes voll zur Geltung. Im Gespräch mit den Mitarbeitern des Seniorenheims hört Ude zu und bringt Probleme auf den Punkt wie schlechte Bezahlung des Pflegepersonals oder die Finanzierungsprobleme der Krankenhäuser. Themen, die ihm schon aus München bekannt sind hat er auch in Bayern zu lösen. Nach etwa einer Stunde geht es weiter auf einen Infostand. Ude ergreift das Wort, stellt sich aber auch kritischen Fragen der Bürger. Chancengleichheit im Bildungssystem, ein sozialgerechter Arbeitsmarkt oder Schuldenausgleich sind drei Schlagworte aus seinem Programm, die er immer wieder betont. Die Rainer sind positiv überrascht. So sagt einer während Udes Spontanrede am Infostand: „Net schlecht, da hätten wir nie mit gerechnet, dass uns der Ude besuchen kommt“.

Es ist inzwischen schon 16 Uhr 30 und die erste und einzige Pause steht an. Man stärkt sich in einem kleinen Restaurant und merkt der Oberbürgermeister Münchens ist nicht nur von seiner Heimatstadt begeistert, sondern vom ganzen Bundesland. „Unabhängig davon wie der Wahlkampf ausgeht habe ich so viele schöne Flecken in Bayern kennen gelernt, die ich auf jeden Fall mit meiner Frau noch einmal besuchen werde“, kündigt Ude an. Doch die Ruhe wärt nicht lange. Seine Mitarbeiter stehen schon wieder unter Strom. In Günzburg warten schon die ersten Menschen. Zum Essen bleiben lediglich fünf Minuten. Nur einer bleibt entspannt, Ude selbst. Er genießt seine Forelle, berichtet von dem Leben mit seinen Katzen, trägt sich in das Ehrenbuch des Lokals ein und als Vollprofi gibt er in der Zwischenzeit ein Interview. Sein Pressesprecher schwärmt. „Mit Christian ist es einfach. Er ist so routiniert im Umgang mit den Journalisten und weiß was er sagen muss.“

Pünktlich kommen wir in Günzburg an. 400 Menschen warten dort auf ihn, Blasmusik, Ude-Banner und ein Rednerpult. Jetzt läuft er zur Höchstform auf. Er werde alles geben, um wie seine ehemaligen Oberbürgermeisterkollegen Albig und Weil den Sprung vom Rathaus in die Staatskanzlei zu schaffen. Günzburg jubelt und Ude genießt nach seiner Rede den Besuch des Günzburger Kultursommers. Immer wieder wird er angesprochen, beantwortet geduldig Fragen und erfüllt Fotowünsche. Ein Landesvater zum Anfassen. Ude zeigt Bürgernähe, nicht nur in München, sondern in ganz Bayern.

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